5 Tipps wie Sie vor dem Computer gesund bleiben2016-11-05T12:21:45+00:00

5 Tipps wie Sie vor dem Computer gesund bleiben

Wir sind für Sie da – 365 Tage im Jahr – und unterstützen Sie mit spitzen IT-Dienstleistungen! Heute möchten wir aber Sie als Mensch unterstützen und teilen mit Ihnen 5 einfachen Tipps, Wie Sie vor dem Computer gesund bleiben! Diese Tipps haben wir uns extra von unserer GEKKO internen Physiotherapeutin, Verena Heßbrügge geholt! Jede Woche können sich GEKKO Mitarbeiter von Verena kostenlos behandeln lassen. Heute erklärt sie Ihnen, warum diese kurzen Bewegungseinheiten am Arbeitsplatz so wichtig für den Arbeitsalltag sind.

Zeigen auch Sie uns, wie Sie sich am Arbeitsplatz fit halten und gewinnen Sie eine von 30 nachhaltigen GEKKO Lei(s)tungswasserflaschen. Schicken Sie uns einfach ein Bild von sich, wie Sie am Arbeitsplatz gesund bleiben, an office@gekko.at. Die ersten 30 Rückmeldungen gewinnen eine GEKKO Lei(s)tungswasserflasche!

Tipp #1: Richtige Haltung

Gerader Rücken, zurückgezogene Schultern und oberer Bildschirmrand auf Augenhöhe.

Tipp #2: Bewegung!

Jede halbe Stunde aufstehen, ein paar Minuten dehnen und gehen.

Tipp #3: Handgelenke rollen

Eine gute präventive Lösung gegen Sehnenscheidenentzündung vom vielen Tippen.

Tipp #4: Wasser ist Leben

Eine Flasche Wasser neben den Computer stellen und immer wieder daraus trinken. Bei regelmäßigem Genuss steigt die Aufmerksamkeit.

Tipp #5: Muskeln anspannen

Ganz gerade hinsetzen, Blick gerade aus, Arme neben dem Körper hängenlassen, Füße in den Boden drücken, Schultern und Schulterblätter fest nach hinten zusammenziehen und für 10 Sekunden die Spannung halten. Dann wieder lockerlassen und diese Übung 5 Mal wiederholen.

Verena Heßbrügge
GEKKO Physiotherapeutin

Dein Körper schreit nach Bewegung, hör doch zu!

Unsere Wirbelsäule besteht zum größten Teil aus Knochen, aus den sogenannten Wirbelkörpern. Von diesen insgesamt 24 Wirbelkörper sind immer die jeweils benachbarten durch Gelenke miteinander verbunden. Außerdem liegen zwischen den Wirbeln die Bandscheiben, Knorpel und Bindegewebestrukturen wie Bänder und Gelenkkapseln. Die Muskulatur liegt rundherum wie ein Korsett. Mit ihrer Hilfe kann die Wirbelsäule in alle Richtungen und Dimensionen bewegt werden.
Dieses fantastische, mobile Konstrukt „schreit“ nach Bewegung. Sofern wir diesem Wunsch nachkommen, treten sehr selten Rückenbeschwerden auf. Und genau hier liegt das Problem für alle, die eine sitzende Tätigkeit ausüben. Im Berufsalltag verharrt man zwangsweise immer wieder in starren Positionen. Dadurch entsteht ein hoher Druck an bestimmten Stellen in den Gelenken. Eigentlich ist unser Körper so programmiert, dass er diesen erhöhten Druck (diese Fehlbelastung) an das Gehirn meldet, damit wir unsere Sitzposition dann verändern. Aber unter großer Konzentration (z B. bei der Arbeit) geht dieses Signal oft in der allgemeinen Aktivität des Nervensystems verloren. Das hat zur Folge, dass man viel zu lange in einer Fehlhaltung bleibt und den „Schrei“ der Wirbelsäule nach Bewegung überhört. Die Gelenke werden fehl-belastet, die Muskulatur verkrampft, und der Schmerz entsteht. Instinktiv beginnen wir uns zu bewegen, wenn wir diesen Schmerz registrieren. Wenn man ihn frühzeitig abfängt, kann man das Problem durch ein bisschen spontane Bewegung direkt im Sitzen oder im Stehen wieder lösen. Aber je länger man eine überwiegend sitzende Tätigkeit ausführt, umso häufiger hat man einen derartigen Schmerz, und umso hartnäckiger wird er.
Mithilfe von Übungen, Manueller Therapie, Wärmebehandlungen, Massage und eventuell Medikamenten lässt sich das Problem oft in den Griff kriegen oder zumindest eindämmen.

Eine sitzende Berufstätigkeit ist aber nur ein Teil des Problems: Auch in unserer Freizeit verbringen wir viel Zeit auf Sofas und Sesseln – während der EM zum Beispiel! Nach aktuellen Erkenntnissen verbringt ein Erwachsener 50 bis 70 Prozent seiner Zeit sitzend, und das ist einfach zu viel.

Sehr hilfreich ist es auf jeden Fall, einen Ausgleichssport zu machen. Mindestens genauso wichtig ist es aber, den durch Bewegungsmangel entstehenden Schmerz im Alltag so selten wie möglich überhaupt entstehen zu lassen. Genau an diesem Punkt setzen einige der oben genannten Tipps an. Bewegungen und Positionswechsel sollten nicht erst vorgenommen werden, wenn es schmerzt, sondern systematisch in den Alltag integriert werden. Wenn man am Ende eines achtstündigen Arbeitstages am PC fünf Mal fünf Minuten Bewegungen, Dehnungen und ein paar Spannungsübungen gemacht hat, kommt man auf großartige 25 Minuten. Durch Erinnerung-Post-Its am Bildschirm oder einen eingestellten Alarm am Handy kann man sich zu diesen Unterbrechungen des stereotypen Sitzen erziehen. Bereits jedes im Stehen oder Gehen geführte Telefonat erfreut die Wirbelsäule!

Kein Mensch kann die ganze Arbeitszeit hindurch aufrecht sitzen, denn dazu ist unsere Muskulatur gar nicht in der Lage. Und genau das wollen weder die Wirbelsäule noch all die anderen Gelenke und Strukturen unseres Körpers. Das ultimative Zauberwort heißt BEWEGUNG !!!